Wie viele Heilpraktiker-Kolleg*innen habe auch ich aufgrund guter persönlicher Erfahrungen mit der Naturheilkunde zu diesem Beruf gefunden.

Ein modernes und helles Sprechzimmer mit weißen Möbeln und einer Behandlungsliege. Im Vordergrund ist eine Pflanze sichtbar.
Eine Frau arbeitet an einem Laptop an einem weißen Schreibtisch, auf dem auch ein Stethoskop liegt.

Besser spät als nie…

Zuerst führte mich mein Weg nämlich in die Geisteswissenschaften. Nach meinem Abitur in Osnabrück habe ich mich an der Uni Münster viele Jahre mit Latein und Geschichte befasst.

Und schon in dieser Zeit gab es Berührungspunkte und Überschneidungen mit der traditionellen, naturheilkundlichen Medizin: Ein Forschungsprojekt zur mittelalterlichen Enzyklopädik bot mir immer wieder Gelegenheit, über das damalige Wissen, die Methoden, das Konzept vom Menschen und seiner Verflechtung mit seiner Umwelt zu lernen.

Die Tätigkeit eines heutigen Heilpraktikers ist natürlich alles andere als mittelalterlich. Trotzdem hat sie viel Hergebrachtes, das funktioniert, bewahrt – und viele neue Erkenntnisse dazugewonnen und integriert.

Durch eigenes Experimentieren mit Ernährung, Bewegung und sanften manuellen Methoden gewann ich Vertrauen zu diesem Erfahrungsschatz. Und entwickelte den Wunsch, damit auch andere Menschen zu unterstützen.

Nach einigen Jahren an heilpraktischer Ausbildung, der amtsärztlichen Überprüfung und zahlreichen Fortbildungen ist es nun soweit.